Adobe Indesign DeskTop Publishing Software erlaubt ein- oder mehrseitige Layouts zu erstellen, sowohl in Standardgrößen wie DIN A4 als auch in benutzerdefinierten Formaten. Das Programm unterstützt den Layouter bei der Aufteilung und Verwaltung der Seiten und Bögen.

In diesem Verzeichnis finden sich umfassende Informationen über die Erstellung, Gestaltung und Durchführung von Publishing-Projekten mit Adobe Indesign

Elemente werden auf den Seiten in Form von Rahmen angebracht, die anschließend mit Inhalten wie Text, Bildern, Grafiken oder Tabellen gefüllt werden. Rahmen- und Inhaltsfarbe, Zeichen- und Formatvorlagen sowie Konturstil, Transparenz und viele andere Parameter können dabei frei und flexibel definiert werden. InDesign beherrscht in Grundzügen das zukunftsträchtige XML-Format beim Im- und Export, das sich gerade im Umfeld von Database Publishing mehr und mehr etabliert.

Weiterhin unterstützt InDesign die Ausgabe im verbreiteten hauseigenen PDF-Format, einem Quasi-Standard für Druck und Druckvorstufe, sowie viele für professionelle Benutzer relevante Funktionen wie Farbseparation, Preflight, Farbprofile etc.

InDesign erlaubt eine direkte Zusammenarbeit mit den anderen Produkten von Adobe, z. B. Photoshop und Illustrator, die beide im Standardrepertoire vieler Grafiker zu finden sind. Auch ist das Öffnen und Konvertieren von QuarkXPress-Dateien bis Version 4.x sowie PageMaker-Dateien bis hinunter zu Version 6 möglich.

InDesign wird vor allem in Werbeagenturen und von freien Grafikern, bei Prepress-Dienstleistern sowie in Druckereien und Verlagen eingesetzt. Zusammen mit Redaktionssystemen wie die von SoftCare, DTI oder von WoodWing ist es häufig in Kombination mit dem Redakteurswerkzeug Adobe InCopy in der professionellen Zeitungs- und Zeitschriftenproduktion anzutreffen. Weitere Einsatzbereiche mit oder ohne Redaktionssystem sind Prospekte, Broschüren, Kataloge, Faltblätter, Plakate, interaktive Bildschirmpräsentationen und Geschäftsdrucksachen und auch Database-Publishing-Anwendungen.

InDesign erlaubt – abhängig vom Zeichensatz – den Zugriff auf Unicode-Zeichen, und es bietet auch für die lateinische Schrift eine sehr gute OpenType-Unterstützung sowohl unter Windows wie auch unter Mac OS X.

Ost- und südosteuropäische Sprachen, die in lateinischer Schrift geschrieben werden (z.B. Tschechisch und Ungarisch), können mit den westeuropäischen Versionen von InDesign nicht gut verarbeitet werden; dafür gibt es eine eigene Version InDesign CE (Central Europe). InDesign unterstützt in der von Adobe in der westlichen Welt ausgelieferten Version auch keine Rechts-nach-Links-Sprachen wie Arabisch oder Hebräisch; dafür existiert eine eigene Version für den Nahen Osten: InDesign ME (Middle East). Auch für die ostasiatischen Sprachen Chinesisch, Japanisch und Koreanisch gibt es eigene Versionen mit den nötigen typografischen Sonderfunktionen (Kontrolle über Zeichensetzung, Satzspiegel, Furigana etc.).

Obwohl Adobe vor einem Jahr auf der WWDC angekündigt hatte, als einer der ersten Hersteller nativ die neuen Intel-Prozessoren in Macintosh-Rechnern zu unterstützen, lässt sich Adobe Zeit: Angekündigt ist das zweite Quartal 2007 für native Intel-Unterstützung. Und dies, obwohl CS2 unter Rosetta (Emulator für alten Code unter MacOS X) langsam und schlecht läuft, manche Komponenten wie VersionCue sogar gar nicht. Dies verärgert nicht nur viele Apple-Fans, sondern auch Apple selbst.

Liste der Schulungsinhalte einer Adobe Indesign Schulung.

Für viele ist die wichtigste Neuerung die native Unterstützung von Mac OS X als Carbon Version. InDesign startet auch auf einem 233 Mhz G3 unter OS X genügend schnell und ermöglicht ein angenehmes Arbeiten. Somit ist das Starten in der Classic Umgebung nur noch für äußerst wenige Programme erforderlich, darunter noch immer Quark Xpress. Ein großer Vorteil für InDesign. Denn OS X ist für das Desktop Publishing ein hervorragendes Betriebssystem mit nativer PDF Unterstützung und Multitasking.

Doch sind die Schwachstellen von InDesign 1.0 gelöst? Neben der schon erwähnten Geschwindigkeitsoptimierung ist auch die ungenügende Unterstützung von großen Dokumenten ist in 2.0 nun wesentlich verbessert. Es ist nun möglich einzelne Dokumente in einem Buch zusammenzufassen, inklusive Seitenverwaltung, Index, Kreuzverweise etc. Sicherlich ein Vorteil für das wissenschaftliche Publizieren.

Tabellen sind ebenso erweitert worden und geben die Möglichkeit Daten aus Excel, Word, etc. zu importieren.

Besonders gut zu Mac OS X passen die neuen Transparenzeffekte. Dies ist eine Neuheit in einem Textlayout Programm. Mit wenigen Klicks lassen sich Textboxen und Bilder transparenz darstellen. Und wie es sich für ein modernes Adobe Programm gehört sind solche Effekte sozusagen Vektorbasiert, d.h. alles bleibt editierbar und reversibel.

Wenn Sie sich für ein Adobe Indesign Seminar interessieren finden Sie hier nicht nur die Seminarinhalte (Agenda), sondern auch die Seminarpreise (Seminargebühren) der Seminarveranstaltungen in Köln, Bonn, Frankfurt und Berlin. Indesign Seminarinhalte als pdf

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